Wo war Bootstrapping auf der Kostenseite möglich?

Wir verstehen unter Bootstrapping die bewusste und strategische Reduktion von Anfangsinvestitionen, um unser Geschäftsmodell kapitalarm und risikoarm zu starten. Bei Pure Core Pilates Studio ist dies insbesondere in der Startphase bei Ausstattung, Räumlichkeiten und Marketing möglich.

Wir planen, mit einer funktionalen Grundausstattung zu beginnen und Investitionen schrittweise zu erhöhen, sobald stabile Einnahmen erzielt werden. Auch durch kleinere Studioflächen oder Kooperationen können wir Fixkosten bewusst gering halten.

Gleichzeitig sparen wir nicht an unserer Kernleistung – persönliche Betreuung, kleine Gruppen und Trainingsqualität – da diese den zentralen Mehrwert unseres Konzepts darstellen.

Was waren die Herausforderungen der Sequenz und wie wurden sie gelöst.

Die zentrale Herausforderung dieser Sequenz bestand darin, Einsparpotenziale zu identifizieren, ohne die Qualität und Positionierung von Pure Core Pilates Studio zu gefährden. Da unser Konzept auf persönlicher Betreuung, kleinen Gruppen und einer ruhigen Atmosphäre basiert, durften Kostensenkungen nicht zulasten der Kundenerfahrung gehen.

Bootstrapping war insbesondere bei nicht zwingend notwendigen Anfangsinvestitionen möglich. Dazu zählen beispielsweise eine schrittweise Anschaffung von Zusatzmaterialien, eine reduzierte Anfangsausstattung des Studios sowie ein zurückhaltendes Marketingbudget in der Startphase. Zudem kann durch flexible Mietmodelle oder Kooperationen mit bestehenden Räumlichkeiten Kapital eingespart werden.

Die Herausforderung wurde gelöst, indem wir zwischen notwendigen Kernkosten (Raum, Grundausstattung, qualifizierte Betreuung) und optimierbaren Zusatzkosten unterschieden haben. So konnten wir Einsparungen definieren, ohne den Qualitätsanspruch von Pure Core zu beeinträchtigen.


Was ist aus «Gründer-Sicht» das essentiellste Resultat der Sequenz.

Aus unserer Sicht als Gründerinnen ist das essentiellste Resultat dieser Sequenz die Erkenntnis, dass wir Pure Core Pilates Studio mit einem klar strukturierten und kontrollierten Kostenansatz realisieren können.

Die bewusste Identifikation von Bootstrapping-Potenzialen gibt uns finanzielle Sicherheit und reduziert das unternehmerische Risiko in der Startphase erheblich. Gleichzeitig haben wir klar definiert, dass unsere Kernleistung – persönliche Betreuung, kleine Gruppen und Trainingsqualität  nicht verhandelbar ist.

Diese Kombination aus Kostenbewusstsein und Qualitätsfokus stärkt unsere strategische Planung und erhöht die Realisierbarkeit unseres Geschäftsmodells deutlich.


Was sind aus «Gründer-Sicht» die 3 grössten Learnings der Sequenz.

Erstens haben wir gelernt, dass nicht jede Investition zu Beginn notwendig ist. Durch klare Priorisierung können wir zwischen unverzichtbaren Kernkosten und aufschiebbaren Zusatzinvestitionen unterscheiden.

Zweitens wurde uns bewusst, wie wichtig Kostenbewusstsein in der Startphase ist. Ein kapitalarmer Einstieg reduziert das unternehmerische Risiko und erhöht die finanzielle Stabilität unseres Geschäftsmodells.

Drittens haben wir erkannt, dass Bootstrapping nicht bedeutet, an Qualität zu sparen, sondern strategisch zu planen. Unsere Kernleistung – persönliche Betreuung, kleine Gruppen und Trainingsqualität – bleibt unverändert, während wir andere Kosten flexibel gestalten können.


Was nimmt die Gruppe mit für Ihren Alltag?

Für unseren Alltag nehmen wir mit, wie wichtig es ist, Ressourcen bewusst und strategisch einzusetzen. Die Auseinandersetzung mit Bootstrapping hat uns gezeigt, dass nicht jede Ausgabe sofort notwendig ist und dass klare Priorisierung finanzielle Sicherheit schafft.

 

Wir haben gelernt, Investitionen kritisch zu hinterfragen und zwischen Kernleistungen und optionalen Zusatzkosten zu unterscheiden. Dieses Kostenbewusstsein hilft uns, auch in zukünftigen Projekten risikoarm zu planen und unternehmerische Entscheidungen fundiert zu treffen.

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